Isst Du noch oder ernährst Du Dich schon?

Neulich las ich folgendes Zitat, das den Gesundheitszustand vieler Menschen auf den Punkt bringt:

„Die meisten bringen sich mit Messer und Gabel um.“

Das bedeutet, dass Deine Ernährung einen maßgeblichen Teil zu Deiner Gesundheit beiträgt. Es bedeutet leider auch, dass bei den meisten Frauen und Männern Ihre Ernährung einen großen Anteil daran hat, woran und wie sie sterben. Dann müsste es bei der Todesursache eher „mit oder an krankmachenden Nahrungsmitteln gestorben“ heißen.

Du sitzt auf einem riesigen Schatz und weißt es nicht. Mit der richtigen Auswahl Deiner Lebensmittel könntest Du Dein Befinden so stärken, dass Du keine Angst vor den so gefürchteten „Zivilisationskrankheiten“ wie Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer, Demenz etc. haben müsstest.

An welchen ernährungsbedingten Krankheiten sind die Deutschen im Jahr 2018 gestorben?


Im Jahr 2018 starben 939.520 Deutsche. Das sind rund elf Prozent der Gesamteinwohnerzahl von 83 Millionen. Die unten aufgeführten Kategorien repräsentieren die drei Hauptursachen, an denen die Menschen starben. Das ist erschütternd, denn ein Großteil dieser Krankheiten hätte mit einer sinnvolleren Ernährung verhindert werden können.
(Quelle: Statista)

Übrigens… hat man uns in den vergangenen Jahren jemals über die täglich verstorbenen 2.574 Menschen in den abendlichen Hauptnachrichten informiert?

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Herz-Kreislauferkrankungen

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Krebserkrankungen

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Atemwegserkrankungen

Ja!

Ich möchte etwas für meine Gesundheit tun und mich von Dir beraten lassen!

Keine Energie

Waltraud, 74 Jahre alt

Waltraud fühlt sich häufig energielos, müde und würde gern mal wieder durchschlafen. Ob sie ihre Ernährung so optimieren kann, dass sie sich wieder vital und fit fühlt?

Haeufige Infekte

Robert, 72 Jahre alt

Robert ist genervt von häufigen Infekten und möchte wissen, wie er mit Ernährung und Vitalstoffen sein Immunsystem stärken kann.

Was sollten ältere Menschen essen?

Diese Frage höre ich häufig und antworte „Die richtige Ernährung für Senioren, um was genau zu erreichen?“ Jeder Mensch ist einzigartig und steht an einem anderen Punkt im Leben.

Viel wichtiger, als Dir einfach nur einen Ernährungsplan an die Hand zu geben, der Dir gar nicht entspricht, sind doch folgende Fragen:

Wie hast Du Dich bislang ernährt?

Welche Krankheiten/Symptome hast Du bereits entwickelt?

Wie beurteilst Du Deine psychische Gesundheit?

Lebst Du allein?

Kochst Du gern?

Welchen Stellenwert nimmt Nahrung für Dich bislang ein?

Welches Wissen hast Du über Ernährung?

Bist Du offen für neue Erkenntnisse?

Kommst Du aus eigenem Antrieb oder wirst Du geschickt vom Arzt/PartnerIn?

Hast Du ein Ziel? Möchtest Du

  • etwas gegen Deinen Diabetes tun?
  • Deine Blutfettwerte senken?
  • Deine Magen-Darm-Beschwerden lindern?
  • abnehmen?
  • topfit werden?
  • Dich einfach mal informieren, welche Optionen es gibt?
  • wissen, welche Alternativen zu Tabletten Du hast?
  • lernen, welchen Einfluss die Nahrungsmittel auf Deinen Körper haben?

Die vielleicht größten Erfolge erzielst Du wenn Du fragst, welche Bestandteile Deines bisherigen Speisezettels Du weglassen solltest, weil sie Dir und Deiner Gesundheit schaden. 

Bist Du bereit, den Unterschied zwischen normaler und natürlicher Ernährung zu erkennen?

Ungesunde Kohlenhydrate
Brot und Nudeln
Billigfleisch

Wie sieht eine normale Ernährung aus?

Die meisten Menschen konsumieren viel zu viele Getreideprodukte wie Brot, Brötchen, Knäckebrot, Nudeln, Kuchen und Chips/Salzgebäck sowie Zucker, Süßigkeiten, Milchprodukte. Auch Obst ist nicht so gesunde wie sein Ruf, vor allem dann nicht, wenn Du schon Diabetes Typ 2 entwickelt hast. Dazu kommen Fleisch und Wurst aus Massentierhaltung. Beispiele siehst Du auf den oberen drei Fotos.

Ein kleines Appetitchen zwischendurch? Dutzende Bäckereien bieten ein breites zuckriges Angebot, das den schnellen Hunger mit schnellen Kohlenhydraten stillt. Alternativ gibt es Imbissbuden, die Döner, Pommes und Currywürste anbieten, deren Herkunft Du nicht kennst (Bio oder nicht). Fertigprodukte im Supermarkt wie Pizza, Tiefkühlmahlzeiten und allerlei verarbeitete Speisen schleusen Inhaltsstoffe in Deinen Körper, die ihm nicht gut tun. In Maßen drückt er vielleicht ein Auge zu; die Massen, die er erhält, überfluten ihn jedoch und auf Dauer erkrankst Du.

Vielleicht stutzt Du nun und fragst Dich, was an den oben genannten Lebensmitteln (falls sie überhaupt diesen Namen verdienen) falsch sein soll. Ich möchte nur stichpunktartig darauf eingehen:

Getreideprodukte (auch Vollkorn und Bio) werden im Körper zu Einfachzuckern abgebaut und setzen Deinen Blutzucker vermeidbaren Schwankungen aus. Bei dem Überangebot an Zucker in der Nahrung kann dies auf Dauer zu Übergewicht, Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten und vielem mehr führen.

Zudem finden sich in Getreide Lektine, auch Anti-Nährstoffe genannt, die die Pflanze vor Fressfeinden schützen soll. Auch der Mensch, in dessen Verdauungssystem diese Lektine landen, ist ein Fressfeind und nicht vor den Nebenwirkungen gefeit. Wenn Du häufig unter Darmproblemen leidest, könnten Lektine die Ursache sein.

Fleisch- und Milchprodukte aus Massentierhaltung sind nicht nur ethisch widerlich. Das mit Kohlenhydraten, Medikamenten und Hormonen vollgestopfte Futter der Tiere landet somit über Umwege auch in Deinem Körper. Dort verschiebt es nicht nur das Verhältnis von gesunden Omega-3-Fettsäuren zu entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren, sondern Du setzt eine Kaskade von ungesunden Einflüssen in Gang. 

Du bist ein Mensch und bestehst aus Fleisch und Blut – nicht aus unterschiedlichen Organsystemen. Je nach Beschwerden wirst Du von Spezialist zu Spezialist geschickt. Zum Kardiologen, Gastro-Enterologen, Pneumologen, Psychiater, Psychologen, Neurologen, Gerontologen, Dermatologen, Endokrinologen und vielen weiteren. Dabei ist das Blut, das durch Deine Adern, Venen und Organe fließt, immer dasselbe und es trägt die Nährstoffe – sofern Deine Nahrung welche enthält – in die entlegensten Regionen Deines Körpers. Ich plädiere für einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem ich meinen Fokus auf Deinen gesamten Körper richte.

Eine natürliche Ernährung hilft Dir dabei, Deine Beschwerden zu lindern.

Low-Carb-Ernaehrung
Ketogene-Ernaehrung
Gesunde-Ernaehrung

Wie sieht eine natürliche Ernährung aus?

Einige Beispiele findest Du auf den drei Fotos über diesem Text. Es sind frische, unverarbeitete Lebensmittel – bestenfalls aus biologischen Anbau.

Die immense Menge an Kohlenhydraten in unserer Ernährung wird drastisch reduziert, dafür werden gesunde Fette und Eiweißquellen erhöht. Dadurch stabilisiert sich der Blutzucker, Du bist länger satt und hast vor allem keine Heißhungerattacken. Diese Ernährungsart nennt sich LCHF und steht für Low Carb High/Healthy Fat = wenige Kohlenhydrat- Hoher/Gesunder Fettanteil.

Eine gesunde Ernährung verhindert oder heilt nicht alle Krankheiten. Sie trägt aber dazu bei, dass Vitamin- oder Mineralstoffdefizite, auf deren Nährboden viele Beschwerden entstehen, gar nicht erst auftreten und ist somit eine gute Prophylaxe.

„Mir geht’s doch gut“ höre ich häufig, „weshalb sollte ich an meiner Ernährung etwas ändern?“ Unser Körper ist ein Wunderwerk, das unermüdlich für uns im Einsatz ist und häufig noch ganz gut funktioniert, obwohl im Körper längst schon Defizite entstanden sind. Vielleicht kennst Du das Sprichwort „Eine Kette ist nur so stabil wie ihr schwächstes Glied“. Angeblich spüren wir erste Symptome und Beschwerden erst dann, wenn die körpereigenen Batterien bereits auf 30 % runtergefahren sind.

Dann allerdings treffen uns Zipperlein, Schmerzen, Einschränkungen und ernste Erkrankungen häufig „über Nacht“. Das denken wir zumindest. Gestern war doch noch alles ok. Weshalb tut es heute weh? Wieso habe ich auf einmal eine Diabetes-Vorstufe? Wo kommt der Bluthochdruck her? Plötzlich erhöhte Cholesterinwerte? Es sind die täglich getroffenen Entscheidungen für oder gegen Lebensmittel, die langfristig über Gesundheit oder Krankheit bestimmen.

Sicherlich hast Du es gehört oder gelesen, dass viele Lebensmittel den Namen „Leben“ gar nicht mehr verdienen. Ausgelaugte Böden, Herbi- und Pestizide, frühzeitige Ernte vor der eigentlichen Reife, Transporte um die halbe Welt. All das trägt dazu bei, dass Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden sind.

Es gibt inzwischen so viele unterschiedliche Ernährungsformen wie Haare auf der Katze. Dementsprechend finden sich stets auch Stimmen, die dafür oder dagegen sprechen. Es liest sich häufig alles plausibel und ein normaler Mensch kann unmöglich einschätzen, was richtig und falsch ist. 

Du kannst heute wählen zwischen vegetarisch, vegan, Paläo, Steinzeit, Low Carb, High Carb, frutarisch, carnivor, basisch und vielen anderen. So unterschiedlich sie sind – sie haben alle einen gemeinsamen Nenner: Befürworter dieser Formen beschäftigen sich aktiv mit ihrer Ernährung, greifen häufig zu Bio-Produkten, achten auf saisonale und regionale Angebote und bereiten ihre Mahlzeiten frisch zu. Allein diese Veränderungen führen häufig schon zu deutlichen Verbesserungen des Gesundheitszustands. Wie sich die jeweilige Ernährungsform aber mittel- oder langfristig auswirkt und ob sie zu Mangelerscheinungen führt, zeigt sich oft erst nach einigen Jahren. 

Schon der alte Hippokrates sagte vor fast 2.500 Jahren, dass der Darm der Vater aller Trübsal sei. Eine bemerkenswerte Aussage, denn die wichtige Rolle des Darms wird inzwischen heiß diskutiert, ist aber vielen Schulmedizinern immer noch fremd.

 

Wie kann ich starten? Was brauche ich für eine Ernährungsumstellung?

Neugier auf eine neue Ernährungsform mit all ihren Vorteilen wie Energie, bessere Gesundheit und leckeren Mahlzeiten ist schon mal besser als Leidensdruck durch bereits bestehende Krankheiten.

Viele Menschen sehen bei einer Ernährungsumstellung nur auf das, was sie nicht mehr essen dürfen. Ohne zu bemerken, wie es sie über Jahre krank gemacht hat. Es ist hilfreich, Dir bewusst zu machen, dass Du auf nichts verzichten sollst, sondern dass Du Neues kennen lernst, das Deine Gesundheit verbessert.

Auch wenn es hart klingt – die meisten „normalen Esser“ sind zuckersüchtig und werden täglich durch die Werbung manipuliert. Wissen, das ich Dir vermittle in der Beratung, wird Dir helfen, Dich in dem Angebots-Wirrwarr der Supermärkte zurecht zu finden

Ernährung für Senioren

Im November 2020 wurde ich von Julia Gruber für ihren Podcast „Darmglück“ zum Thema „Ernährung für Senioren“ interviewt und wir hatten einen schönen Austausch hierzu. 

Julia und ihr Mann Roman sind Experten rund um das Thema „gesunder Darm“ und gehören unbedingt zu meinem Expertennetzwerk. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ansehen unseres Videos.

Wie läuft ein Beratungsgespräch ab?