Gesunde Ernährung für Senioren

Ernährung für Senioren

Isst Du noch oder ernährst Du Dich schon?

Neulich las ich folgendes Zitat, das den Gesundheitszustand vieler Menschen auf den Punkt bringt:

„Die meisten bringen sich mit Messer und Gabel um.“

Das bedeutet, Deine Ernährung trägt einen maßgeblichen Teil zu Deiner Gesundheit bei. Es besagt leider auch, dass bei den meisten Frauen und Männern ihre Ernährung einen großen Anteil daran hat, woran und wie sie sterben. Dann müsste es bei der Todesursache eher „mit oder an krankmachenden Nahrungsmitteln gestorben“ heißen.

Du sitzt auf einem riesigen Schatz und weißt es nicht. Mit der richtigen Auswahl Deiner Lebensmittel könntest Du Dein Befinden stärken. Du bräuchtest keine Angst vor den so gefürchteten „Zivilisationskrankheiten“ wie Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer, Demenz zu haben.

An welchen ernährungsbedingten Krankheiten sind die Deutschen 2019 gestorben?


Im Jahr 2019 starben 939.520 Deutsche – 2020 habe ich wegen des „Corona-Jahres“ außen vor gelassen. Das sind rund 1,1 Prozent der Gesamteinwohnerzahl von 83 Millionen. 2.574 Tote täglich. Die unten aufgeführten Kategorien repräsentieren die „Top 3 Todesursachen„. Erschütternd, denn ein Großteil dieser Krankheiten hätte mit einer sinnvolleren Ernährung verhindert werden können. (Quelle: Statista)

Übrigens… hat man uns in der Vergangenheit jemals über die täglich 2.574 Toten in den Hauptnachrichten informiert so wie 2020/2021 über die an und mit Corona Verstorbenen? Ich wiederhole es: 2.754 Tote täglich, davon 1.776 an den folgenden Krankheiten gestorben. Die meisten davon unnötig vorzeitig dahin gerafft wegen falschen Essverhaltens!

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Herz-Kreislauferkrankungen (338.227 Tote)

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Krebserkrankungen (234.880 Tote)

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Atemwegserkrankungen (75.162 Tote)

Ja, ich möchte etwas für meine Gesundheit tun und mich beraten lassen!

Keine Energie

Waltraud, 68 Jahre alt
Sie fühlt sich häufig energielos, müde und würde gern mal wieder durchschlafen. Ob sie ihre Ernährung so optimieren kann, dass sie sich wieder vital und fit fühlt?

Grippe und Erkältung

Peter, 55 Jahre alt
Er ist genervt von häufigen Infekten und möchte wissen, wie er mit gesundem Essen und Vitalstoffen sein Immunsystem stärken kann.

Krankheit im Alter

Marlies und Gerd, 72 Jahre alt
Natürlich hat Marlies Mitgefühl, dass Gerd sich nach seinem Herzinfarkt noch nicht wieder vollständig erholt hat. Aber sie ist auch traurig, denn sie würde gern das Leben wieder mit ihm genießen. Ob ein gesünderer Lebensstil den beiden helfen kann?

Gibt es die richtige Ernährung für Senioren?

Diese Frage höre ich oft. Sie suggeriert, dass Essen im Alter zwangsläufig anders sein sollte als in jüngeren Jahren. Dieser Meinung bin ich nicht. Wichtiger als Dein Lebensalter ist Dein Gesundheitszustand. Darauf schaue ich und stelle einen Zusammenhang zwischen Deinen Essgewohnheiten und Deinen Beschwerden oder Krankheiten her.

Nicht nur Deine Nahrung, sondern auch Bewegung und Entspannung sind wichtig – und das in jedem Lebensalter.

Gesundheitliche Besonderheiten im Alter

Ein paar Besonderheiten, die das Alter mit sich bringen kann, solltest Du aber kennen:

Schon ab 40 Jahren verlangsamt sich Dein Stoffwechsel, so dass Du weniger Energie benötigst. Gleichzeitig steigt aber Dein Nährstoffbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Passt Du die Portionsgrößen nicht daran an, entwickelst Du schnell Übergewicht, das sich – auch aufgrund der sich verändernden Hormone – hartnäckig insbesondere am Bauch hält.

Schlecht sitzende Prothesen oder fehlende Zähne können kraftvolles Zubeißen erschweren.  Deswegen musst Du aber nicht auf leckeres Essen verzichten. Gemüse wie Brokkoli oder Blumenkohl lässt sich prima mit Butter zu einem köstlichen Püree zerstampfen. Frühstücksalternativen können gehaltvolle Shakes aus Eiern, Quark, Sahne, roten Früchten oder Eiweißpulver sein. Alle Vorschläge eignen sich gut als weiches Essen und könnten auf dem Speiseplan für Senioren stehen. Übrigens kann eine Mangelernährung im Alter mit solch hoch kalorischen Mahlzeiten vermieden werden.

Mit zunehmendem Alter und körperlicher Inaktivität baut der Körper vermehrt Muskelmasse ab. Das kann gefährlich für Senioren werden, weil sie häufiger stürzen. Hinzu kommt noch eine mögliche Osteoporose, auch Knochenschwund genannt. Förderlich ist es, ausreichend Eiweiß zu essen und Bewegung in den Alltag einzubauen, wo immer es möglich ist. Ein kleiner Tipp am Rande: es gibt Hüftschutzhosen mit Hüft-Protektoren, die im Falle eines Sturzes den Oberschenkelhalsknochen schützen können.

Trinken nicht vergessen! Im Alter lässt der Durst nach, so dass es umso wichtiger ist, auf eine regelmäßige Wasserzufuhr zu achten. Um nicht zu dehydrieren, stell Dir gern einen Wecker, der Dich ans Trinken erinnert.  Alternativ mach Dir eine Strichliste, wie viele Gläser Wasser Du trinkst. Acht Portionen à 200 ml dürfen es sein.

Wie verbesserst Du Deine Gesundheit?

Möchtest Du

  • etwas gegen Deinen Diabetes tun?
  • Deine Blutfettwerte oder den Blutdruck senken?
  • Deine Magen-Darm-Beschwerden lindern?
  • abnehmen?
  • Dich wacher und energiegeladen fühlen?

Dies sind nur ein paar Beispiele. Ernährung ist die Basis von Gesundheit. Es gibt fast nichts, das nicht durch eine Optimierung verbessert werden könnte.

Reduziere die Kohlenhydrate in Deinen Speisen und erhöhe den Fett- und Eiweißanteil. Bist Du bereit, den Unterschied zwischen normaler und natürlicher Ernährung zu spüren?

Ich helfe Dir mit meiner Ernährungsberatung, gezielt Deine Wünsche umzusetzen und zeige Dir, wie Dein individueller Mahlzeitenplan ausssehen kann. Ganz ohne Kalorienzählen.

Beispiele "normaler" Ernährung vieler Senioren

Was ist normale Ernährung?

Die meisten Menschen konsumieren viel zu viele Getreideprodukte wie Brot, Brötchen, Knäckebrot, Nudeln, Kuchen und Chips/Salzgebäck sowie Zucker, Kartoffeln, Reis, Süßigkeiten, Milchprodukte. Auch süßes Obst ist nicht so gesund wie sein Ruf, vor allem dann nicht, wenn Du schon Diabetes Typ 2 entwickelt hast. Eine Ausnahme bilden rote Früchte wie Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren, diese enthalten wenig Kohlenhydrate, dafür aber viele gesunde Antioxidantien.

Dazu kommen Fleisch und Wurst aus Massentierhaltung.

Vielleicht stutzt Du nun und fragst Dich, was an den oben genannten Lebensmitteln (falls sie überhaupt diesen Namen verdienen) falsch sein soll.

Zucker und Getreide

Getreideprodukte (auch Vollkorn) werden im Körper zu Einfachzuckern abgebaut und setzen Deinen Blutzucker vermeidbaren Schwankungen aus. Deine Bauchspeicheldrüse schüttet das Hormon Insulin aus, das den Zucker in die Zellen schleusen soll. Bei dem Überangebot an Zucker in der Nahrung und bei ständigem Kohlenhydratnachschub kann dies auf Dauer zu Übergewicht, Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten und vielem mehr führen. Weshalb? Weil die Zellen nur eine bestimmte Menge Zucker aufnehmen können.

Durch Bewegungsmangel, zu wenig Muskelmasse und ständigen Essensnachschub sind die Zellen randvoll und verweigern Einlass. Notgedrungen muss der Zucker dann in Fett umgewandelt werden. Fettzellen kennen kein Limit, nehmen unbegrenzt auf und Deine Rettungsringe am Bauch wachsen.

Zudem finden sich im Getreide Lektine, auch Anti-Nährstoffe genannt, die die Pflanze vor Fressfeinden schützen sollen. Auch der Mensch, in dessen Verdauungssystem diese Lektine landen, ist ein Fressfeind und nicht vor den Nebenwirkungen gefeit. Wenn Du häufig unter Darmproblemen leidest, könnten Lektine die Ursache sein.

Sie können dazu führen, dass die Darmzellen sich lockern und durchlässig werden. „Leaky gut“, löcheriger Darm, nennt sich das. Durch diese Lücken gelangen unverdaute Nahrungspartikel mit dem Blut in andere Körperregionen. Dort können sie Entzündungen verursachen, die Du gar nicht mit dem Darm in Verbindung bringst.

Die meisten Getreidearten enthalten Gluten, ein Klebereiweiß, auf das manche Menschen allergisch reagieren. Im schlimmsten Fall liegt eine Zöliakie vor, bei der gar kein Gluten konsumiert werden darf. Aber auch eine Glutensensitivität und -unverträglichkeit erfordert eine Reduzierung besagter Kohlenhydrate. Durch das Gluten kann ebenfalls ein „leaky gut“ entstehen. 

Fleisch- und Milchprodukte

Fleisch- und Milchprodukte aus Massentierhaltung sind nicht nur ethisch widerlich. Die mit Kohlenhydraten, Medikamenten und Hormonen vollgestopften Tiere landen in Deinem Körper. Dort verschieben diese Inhaltsstoffe nicht nur das Verhältnis von gesunden Omega-3-Fettsäuren zu entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren, sondern Du setzt eine Kaskade von ungesunden Einflüssen in Gang.

Du bist ein Mensch und bestehst aus Fleisch und Blut – nicht aus unterschiedlichen Organsystemen. Je nach Beschwerden wirst Du von Spezialist zu Spezialist geschickt. Zum Kardiologen, Gastro-Enterologen, Pneumologen, Psychiater, Psychologen, Neurologen, Gerontologen, Dermatologen, Endokrinologen und vielen weiteren. Dabei ist das Blut, das durch Deine Adern, Venen und Organe fließt, immer dasselbe und es trägt die Nährstoffe – sofern Deine Nahrung welche enthält – in die entlegensten Regionen Deines Körpers. Ich vertrete einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem ich meinen Fokus auf Deinen gesamten Körper richte.

Eine natürliche Ernährung hilft Dir dabei, Deine Beschwerden zu lindern.

Alexandra zu Gast im Darmglück-Podcast

Im November 2020 wurde ich von Julia Gruber für ihren Podcast „Darmglück“ zum Thema „Ernährung für Senioren“ interviewt und wir hatten einen schönen Austausch hierzu.

Julia und ihr Mann Roman sind Experten rund um das Thema „gesunder Darm“ und gehören unbedingt zu meinem Expertennetzwerk. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ansehen unseres Videos.

Natürliche Ernährung
Spaß bei der Betreuung der Enkel
Vital und fit im Alter
Senioren Hullahoop

Was ist natürliche Ernährung?

Einige Beispiele findest Du auf den drei Fotos über diesem Text. Es sind frische, unverarbeitete Lebensmittel – bestenfalls aus biologischem Anbau.

Die immense Kohlenhydratmenge wird drastisch reduziert, im Gegenzug gesunde Fette und Eiweißquellen erhöht. Dadurch stabilisiert sich Dein Blutzucker, Du bist länger satt und hast keine Heißhungerattacken. Diese Art zu essen nennt sich LCHF und steht für Low Carb High/Healthy Fat = wenige Kohlenhydrate- Hoher/Gesunder Fettanteil.

Eine natürliche Ernährung für Senioren trägt dazu bei, dass Vitamin- oder Mineralstoffdefizite, auf deren Nährboden viele Beschwerden entstehen, gar nicht erst auftreten und ist eine gute Prophylaxe.

„Mir geht’s doch gut“ höre ich häufig, „weshalb sollte ich an meiner Ernährung etwas ändern?“ Unser Körper ist ein Wunderwerk, das unermüdlich für uns im Einsatz ist und häufig noch ganz gut funktioniert, obwohl längst schon Defizite entstanden sind. Kennst Du das Sprichwort „Eine Kette ist nur so stabil wie ihr schwächstes Glied“? Angeblich spüren wir erste Symptome und Beschwerden erst dann, wenn die körpereigenen Batterien bereits auf 30 % runtergefahren sind.

Dann allerdings treffen uns Zipperlein, Schmerzen, Einschränkungen und ernste Erkrankungen häufig „über Nacht“. Das denken wir zumindest. Gestern war doch noch alles ok. Weshalb tut es heute weh? Wieso habe ich auf einmal eine Diabetes-Vorstufe? Wo kommt der Bluthochdruck her? Plötzlich erhöhte Cholesterinwerte? Es sind die täglich getroffenen Entscheidungen für oder gegen Lebensmittel auf Deinem Speiseplan, die langfristig über Gesundheit oder Krankheit bestimmen.

Viele Lebensmittel verdienen den Namen „Leben“ gar nicht mehr. Ausgelaugte Böden, Herbi- und Pestizide, frühzeitige Ernte vor der eigentlichen Reife, Transporte um die halbe Welt, Konservierungsstoffe. All das trägt dazu bei, dass Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden sind. Ich wundere mich, dass viele Menschen immer noch der Meinung sind, keine Nahrungsergänzungsmittel zu benötigen.

Es gibt inzwischen viele unterschiedliche Ernährungsformen. Dementsprechend finden sich auch Stimmen, die dafür oder dagegen sprechen. Es liest sich häufig alles plausibel und Du kannst unmöglich einschätzen, was richtig und falsch ist. Aber Du kannst selber erfahren, wie sich kohlenhydrat-reduziertes Essen auswirkt. Wie wach, gesund und energiegeladen Du Dich fühlen kannst, während überflüssiges Körperfett Dir förmlich vom Körper schmilzt. 

Lass mich Dir zeigen, wie es geht, gesund alt zu werden.

Wie kann ich starten? Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Ernährungsberatung?

Neugier auf eine veränderte Ernährung mit all ihren Vorteilen wie mehr Energie, besserer Gesundheit und leckeren Mahlzeiten ist besser als Leidensdruck durch bereits bestehende Krankheiten. Aber häufig lernen wir nur durch Schmerz und auch dann heiße ich Dich herzlich willkommen.

Viele Menschen sehen bei einer Ernährungsumstellung nur auf das, was sie nicht mehr essen sollten. Günstiger ist es zu lernen, welche Lebensmittel Dich krank gemacht haben und Dich dann darauf zu fokussieren, welche Mahlzeiten Deine Gesundheit stärken. Wenn Du aufgeschlossen bist für Veränderung finden wir das Richtige für Dich, versprochen.

 

Ernährungsberatung mit Alexandra Friedhoff

Ja, ich möchte etwas für meine Gesundheit tun und mich beraten lassen!