Alexandra Friedhoff: Ihre Heilpraktikerin für​ Psychotherapie in Berlin-Mitte

Das Leben ist schön!

Lange habe ich das allerdings selber nicht geglaubt, denn ich erkrankte bereits mit knapp 20 Jahren an einer Angst- und Zwangsstörung. Hinzu kamen Depressionen. Diese drei treten häufig gemeinsam auf, aber das wusste ich damals nicht. So fühlte ich mich dreifach „bestraft“, ausgeliefert, traurig und verzweifelt. Vor allem traute ich mich lange nicht, jemandem davon zu erzählen. Zu groß war meine Angst, dass ich verrückt sein und in die Psychiatrie eingeliefert werden könnte. Das wollte ich auf jeden Fall vermeiden.

Das Internet gab es damals noch nicht und somit keine „Suchmaschine“, über die ich mich hätte informieren können.

Ich hatte gewalttätige Zwangsgedanken, dass ich jemanden verletzen könnte. Nicht, dass ich das hätte tun wollen, aber die Angst, dass ich es tun KÖNNTE, war dennoch da. Diese Gedanken quälten mich von morgens bis abends und je mehr ich mich damit beschäftigte und versuchte, sie zu bekämpfen, desto schlimmer wurden sie. Bei meiner Angststörung handelte es sich um eine so genannte „Agoraphobie“. Das ist eine übertriebene Angst vor bestimmten Alltagssituationen, denen man im Notfall nur schwer entkommt. So eine Agoraphobie kann mit oder ohne Panikattacken auftreten.

Bei einer Panikattacke beginnt das Herz zu rasen und die Atmung geht automatisch schneller. Es wird einem heiß und man befürchtet, jeden Moment ohnmächtig zu werden oder sogar zu sterben. Das klingt dramatisch und genau so fühlt es sich an. So eine Panikattacke kann überall passieren, aber besonders bedrohlich sind Situationen, aus denen man nicht ohne weiteres „fliehen“ kann.

 

Also mied ich Autobahnfahrten (Stau!), Kinobesuche (in der Mitte einer Reihe zu sitzen), Aufzüge (Steckenbleiben), lange Schlagen an der Supermarktkasse (Warten...). Das Schlimmste, was passieren könnte ist, dass man aufgrund der schnellen Atmung (Hyperventilation) tatsächlich in Ohnmacht fällt (was bei mir nicht ein einziges Mal geschehen ist). Das wäre wie einen „Reset-Knopf“ bei Ihrem Computer oder Handy zu drücken, wodurch Ihr Gerät in den neutralen Auslieferungszustand versetzt wird.

Mit diesem Vermeidungsverhalten verschaffte ich mir kurzfristig Erleichterung. Tatsächlich aber wurde mein Bewegungsradius immer kleiner und die Panikattacken kamen auch, wenn ich zuhause auf dem Sofa saß. Die „Angst vor der Angst“ (dass eine erneute Panikattacke käme) nahm einen immer größeren Raum ein und machte mein Leben klein und eng.

Auf dem Höhepunkt meiner Symptome gab es häufig Tage, an denen ich über Selbstmord als Ausweg nachdachte. Eine wirkliche Option war es aber nie, denn es gab einen starken Teil in mir, der richtig gut leben wollte und der wusste, dass Aufgeben nicht die Lösung wäre. Ich bin dankbar, dass mir auch in meinen dunkelsten Stunden klar war, dass es irgendwo da draußen Hilfe geben würde.

Die Wende kam, als mir ein Buch namens „Die Angst aus heiterem Himmel“ in die Hände fiel. Erleichtert las ich, dass ich nicht die Einzige war, die unter diesen Ängsten litt. Ich suchte mir endlich einen Psychotherapeuten und vertraute mich erstmals einer Freundin an. Zwar war die Scham noch zu groß, auch über meine Zwangsgedanken zu sprechen, aber ein Anfang war gemacht. Ich hatte eine Art „Doppelleben“ geführt: innerlich Angst, Verzweiflung und Panik – äußerlich jedoch so zu tun, als ob alles ok wäre. Meine Ausbildung zur Industriekauffrau, die Berufsschule zu besuchen, mein erster Freund... ein einziger Kraftakt! Und natürlich war ich überhaupt nicht authentisch, indem ich mich nicht voll und ganz gezeigt habe.

Schritt für Schritt wurde alles besser – ich machte eine Verhaltens- und Gesprächstherapie, in denen meine Erlebnisse aufgearbeitet wurden, lernte Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Muskelentspannung nach Jacobson. Vor allem bekam ich wertvolle Methoden, mit den Panikattacken umzugehen. Damals wurde mein Interesse für Psychologie geweckt und somit habe ich rund 30 Jahre Erfahrung. Ich brenne dafür, dieses Wissen an Sie weiterzugeben und Sie auf Ihrem Weg zu mehr Lebensfreude zu begleiten! Egal wie verzweifelt Sie momentan auch sein mögen: es gibt eine Lösung für Ihr Problem – die Sie nur noch nicht gefunden haben.

Dass die Entstehung seelischer und körperlicher Krankheiten auch viel mit Ernährung und Bewegung zu tun hat, durfte ich innerhalb der letzten zehn Jahre lernen. Eine schwere Herzmuskelentzündung im Jahr 2010 sowie eine Hirnhaut- und Mittelohrentzündung im Jahr 2016, bei der ich Gehör und Gleichgewicht im linken Ohr verlor, waren gute Lehrmeister, mich mit meiner Ernährung und Lebensführung auseinanderzusetzen. Nur wenn der Körper optimal ernährt und mit Nährstoffen versorgt wird, ist das Immunsystem in der Lage, schlagkräftig zu reagieren.

Unsere Schulmedizin beschränkt sich häufig nur darauf, die Menschen mit Psychopharmaka und anderen Tabletten zu behandeln. Das kann in akuten Notfällen absolut das Richtige sein – meiner Meinung nach wird aber zu schnell zum Rezeptblock gegriffen und die Eigenverantwortung des Menschen an eine Tablette oder einen Arzt im weißen Kittel abgegeben.

 

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie leicht es ist, ein Psychopharmakon zu erhalten. Man braucht nur einen Fragebogen auszufüllen und dem Arzt fünf Minuten gegenüber zu sitzen, schon verlässt man die Praxis mit einem entsprechenden Rezept. Er hat Sie nicht wirklich kennen gelernt, hatte gar nicht die Zeit für eine ausführliche Erhebung Ihrer Situation. Dafür besorgen Sie sich nun in der Apotheke ein Medikament, das womöglich in Ihren Hirnstoffwechsel eingreift und für die unangenehmsten Nebenwirkungen sorgen kann.

Das geht besser!

Mir ist es wichtig, Sie kennen zu lernen. Mehr über Sie und Ihre Lebenssituation zu erfahren. Nur dann kann ich mit Ihnen gezielt „Werkzeuge“ erarbeiten, die Sie im Alltag unterstützen.

 

Ich selber habe meine Angst-/Zwangsstörung überwunden und mache alles, was mir früher nicht mehr möglich war bzw. was ich gern vermieden habe (U-Bahn-Fahren, ein Flugzeug benutzen, Autobahnfahrten inklusive Stau, Kinobesuche) – kurzum: alles, was das Leben auch lebenswert macht. Vor allem habe ich für mich Yoga und Meditation gefunden, die mich erden und mir Gelassenheit für meinen Alltag geben.

Und Sie schaffen das auch! Glauben Sie an sich und Ihre Selbstheilungskräfte – ich unterstütze Sie sehr gern dabei!

Wichtig ist mir, dass Sie möglichst schnell in Ihre eigene Kraft und Eigenverantwortung kommen – dafür sind oft nur wenige Sitzungen nötig. Ich gehe davon aus, dass die Lösung bereits in Ihnen ist – und unterstütze Sie lediglich dabei, sie Ihnen zugänglich zu machen. Wie geschieht das? Hauptsächlich indem ich Ihnen ungewöhnliche Fragen stelle und mit Ihnen zusammen neue Perspektiven erarbeite - parallel dazu ist ein Blutanalyse bei Ihrem Hausarzt sinnvoll.

Alexandra Friedhoff
Kuglerstraße 8
10439 Berlin

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